28. Januar 2018 Puzzletag

Anlässlich des morgigen Internationalen Puzzletags wollen wir Sie schon heute auf den Geschmack bringen. Dafür haben wir die beliebtesten aktuellen Legespiele zum Ausprobieren rausgesucht und stellen auch Klassiker vor. Puzzeln Sie heute mit von 13.00-19.00 Uhr im Spieleraum des Deutschen SPIELEmuseums.

Als besonderes Highlight wird an diesem Tag ein Puzzle-Wettbewerb stattfinden. Anlässlich der Veranstaltung „Chemnitz spielt!“ im Oktober 2017 in der Galerie Roter Turm wurde ein Riesenpuzzle mit 32 Teilen angefertigt, das in dieser Form einzigartig und der Gegenstand unseres Wettbewerbs ist. Die schnellsten Puzzler erwarten tolle Preise, zur Verfügung gestellt von der Galerie Roter Turm und dem Deutschen SPIELEmuseum.

Wussten Sie schon, …
… woher das Wort „Puzzle“ kommt?

Die englische Verform „puzzle“ (dt.: rätseln, puzzeln) stammt wahrscheinlich vom altenglischen Begriff „pose“ ab, ein veraltetes Wort für „perplex“ (dt.: verblüffen, verwirren). Noch heute versteht man im Englischen unter dem Begriff „puzzle“ im Allgemeinen ein Rätsel statt nur ein Puzzle. Der also aus dem Englischen stammende Begriff sorgt bei deutschen Muttersprachlern immer noch für Verwirrung, da die englische Phonetik von der deutschen abweicht. Und so kommt es nicht selten zu den unterschiedlichsten Schreibweisen, wie z. B. puzzel oder pussel oder auch passel.

… wie das Puzzle entstanden ist?
Der Brite John Spilsbury erkannte 1766, dass einzelne Teile, die in einer bestimmten Reihenfolge zusammengesetzt werden müssen, den Lerneffekt beim Lösen komplexer Aufgaben positiv beeinflussen. Als Kartenhändler klebte er Landkarten auf Holzplatten und sägte dann einzelne Teile mit der Holzsäge aus. Das Landkartenpuzzle war geboren. Er verkaufte das sog. „jigsaw puzzle“ (dt. Laubsägerätsel) als Lehrmittel zur Erleichterung des Geografie-Unterrichts.

… wann das Puzzle nach Deutschland kam?
Seit 1785 gibt es Puzzles auch in Deutschland. Sie waren zunächst nicht für jedermann erschwinglich. Denn oft wurden die Bilder auf wertvolle Rohstoffe, wie Mahagoni- oder Zedernholz geklebt und waren sehr teuer. Erst ab Mitte des 20. Jahrhunderts ging das bis heute beliebte Spiel in die Massenproduktion aus Papier.

… wie heute gepuzzelt wird?
Das einstige Lehrmittel für Kinder stellt heute für alle Generationen eine erfüllende Freizeitbeschäftigung dar. So verfügen Family Puzzles über unterschiedlich große Teile: links puzzelt also das Kind und rechts der Erwachsene. Puzzles mit extragroßen Teilen ermöglichen es zudem nicht nur Kindern, sondern auch Senioren, die Teile zu erkennen und die Motive problemlos zusammenzusetzen. Darüber hinaus machen Glitzer, Metallic und Motive, die im Dunkeln leuchten, das Spiel zu einem echten Trendsetter. Auch heben viele Hobby-Puzzler längst ab in 3D- oder 4D-Formate, z.B. mit sog. Puzzlebällen und anderen Formen. Probieren Sie es aus!