VERANSTALTUNGSkalender

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22. November
Buß- und Bettag - geöffnet von 13 - 18 Uhr


26.November

Führung durch die Sonderausstellung


01. Dezember
geschlossene Veranstaltung


08. Dezember
Nachts im Spielemuseum


13. Dezember
Wir feiern den "Pioniergeburststag"


24.Dezember - 26. Dezember
Weihnachten (das Museum bleibt geschlossen)


27. Dezember
Führung durch die Sonderausstellung


27. Dezember - 29. Dezember
geöffnet von 11-18 Uhr


28. Dezember
Tag des Kartenspiels


30. Dezember
geöffnet von 13 - 18 Uhr


31. Dezember / 01. Januar
geschlossen


02. Januar
geöffnet von 11-18 Uhr

 

NACHTS im SPIELEmuseum

 

JEDEN 2. Freitag im Monat :
Spielenacht ab 19 Uhr
 Eintritt: 3 Euro

 

Bundesfreiwilligendienst

 

gefördert durch die
Stadt Chemnitz / Kulturbüro

 

 

 

 

Der Kommunismus in seinem Zeitalter - Spiele und Propaganda

07. November 2017 bis 28. Februar 2018

Das 20. Jahrhundert war weltweit vom Kommunismus und seinen Diktaturen geprägt. Das Jahr 2017, in dem sich der Ausbruch der Oktoberrevolution am 7. November zum 100. Mal jährt, hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum in Berlin veranlasst, die Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ mit über 200 zeithistorischen Fotos und Dokumenten zusammenzustellen. Sie beschreibt eindrucksvoll Aufstieg und Niedergang einer globalen Bewegung, die angetreten war, nicht nur die Welt, sondern auch den Menschen grundlegend zu verändern.

Eine prägende Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung wurde dabei auch dem Spiel zugeschrieben. Nadeshda Konstantinowna Krupskaja, Revolutionärin und Ehefrau Lenins, notierte dazu im Jahr 1923: „ … mit Mitteln des Spiels kann man auch einen Kommunisten erziehen.“ Das Deutsche SPIELEmusem ergänzt daher die bekannte Plakatpräsentation und zeigt, wie traditionelle Gesellschaftsspiele mit kommunistischer Propaganda gefüllt wurden. Insbesondere werden russisch-sowjetische Brettspiele der 1920-er und 1930-er Jahre beleuchtet. Sie sollten beginnend mit der Organisation der Kinder als Pioniere eine Generation gesunder, aktiver und politisch treuer Sowjetbürger, also neue Menschen schulen. Aber auch spätere „Spiele und Propaganda“, die die DDR und andere Länder hervorbrachten, bereichern im Deutschen SPIELEmuseum die Sonderausstellung zum Kommunismus im 20. Jahrhundert.

 

Der Film zur Plakat-Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-zeitalter-6020.html

Zur Plakat-Ausstellung ist umfangreiches didaktisches Begleitmaterial für Lehrkräfte und Schüler inkl. Stationsarbeit verfügbar. Sie ist daher zur Vermittlung im Geschichtsunterricht besonders geeignet.

Materialien für Unterricht und Bildungsarbeit:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-ausstellung-bildungsarbeit-6329.html

 

 

Noch bis 31.10.2017 „Wo keine Spiel, da kein Leben – die Spiele zu Luthers Zeiten“

 „Wo kein Wagnis, da kein Gewinn, wo keine Spiel, da kein Leben“ – mit dem Lutherzitat schließen wir im Jubiläumsjahr der Reformation an die Werkschau des Schülerwettbewerbs eine zweite Sonderausstellung an und geben neue Einblicke in die Spielwelten zu Luthers Zeiten.

Ausgehend vom Winterbild der Augsburger Monatsbilder, entstanden um 1530, beleuchtet die Sonderausstellung Zeitvertreib und spielerisches Vergnügen des bürgerlichen Patriziats mit Brettspielen und Karten sowie bunte Fastnachtsbräuche und das Turniertreiben der ritterlichen Welt, aber auch gesellschaftliche Randgruppen wie Spielleute und Narren. Diese stehen oft symbolisch für die Kehrseite des Vergnügens. Da also auch „vil übel aus dem spil kommt“ erinnert mittelalterliche Literatur an die verbreitete Moral sowie kirchliche und weltliche Spielverbote. In Anknüpfung an den Vorläufer der Ausstellung vertiefen darüber hinaus Exponate und Spielbeschreibungen die Betrachtungen zu den Kinderspielen der frühen Neuzeit. Dazu wird ein spannender Bogen in die heutige Welt der Video- und Computerspiele geschlagen.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung

Auftakt
20.05.2017, 18.00 Uhr – 01.00 Uhr im Rahmen der Chemnitzer Museumsnacht mittelalterlicher Jahrmarkt mit Spielturnieren, Kartenmacherwerkstatt sowie Speis und Trank

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung
20.05., 21.05., 28.05., 25.06., 06.08., 10.09., 01.10. jeweils 16.00 Uhr

Spiel-Turniere „Carcassonne“ 20.05. und 11.08.2017

Museumspädagogik für Kinder und Jugendliche

Kinderspiele aus Luthers Zeiten vs. Kinderspiele 2.0

In Anlehnung an „Kinderspiele“, das berühmte Gemälde des niederländischen Meisters Pieter Bruegel d.Ä. aus dem Jahr 1560, werden im Bild „Kinderspiele 2.0“ die alten Spiele in die Welt der Video- und Computerspiele übertragen. Die Teilnehmer lernen anhand der Bilder beide Spielwelten kennen und probieren diese auch aus.

Kinderspiele aus Luthers Zeiten – Stationen-Spiel

Seifenblasen, Blinde Kuh, Walnüsse werfen, Kreiseln, Murmeln u.v.m. – als Stationen-Spiel konzipiert wetteifern die Teilnehmer in Teams mit viel Spaß und Bewegung.

Piñata – Kindergeburtstag

Piñata ist bereits als mittelalterliches Kinderspiel bekannt und bis heute vor allem bei Festen in Lateinamerika beliebt. Es gilt, mit verbundenen Augen die bunt gefüllte Piñata so zu treffen, bis sie zerbricht und es Überraschungen regnet. Wir bieten Piñata als Kindergeburtstagsaktion an. 

Für nähere Informationen und zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte.

 

  

 

Rückblick: Sonderausstellung vom 11.03.2017 bis 09.05.2017
"Wer nicht wagt, der nicht gewinnt - Luther und die Reformation"

Die Sonderausstellung zeigt die besten Arbeiten des Schülerwettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung 2016 mit der Aufgabenstellung „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – Luther und die Reformation“. Zu sehen sind die an deutschen Schulen im In- und Ausland von Schülern mit Unterstützung ihrer Lehrer entwickelten Brettspiele als Lösungsprodukt des Wettbewerbs.

Daneben nimmt die Exposition auf die Spielwelten der Kinder zu Luthers Zeiten Bezug. Dies geschieht durch die vergleichende Betrachtung einer Reproduktion des Gemäldes „Kinderspiele“ von Pieter Bruegel d. Ä. aus dem Jahr 1560 mit dem, in Anlehnung an das berühmte Meisterwerk entstandene, Gemälde „Kinderspiele 2.0“ von Martin Schuster aus dem Jahr 2016 (siehe Bild).
Zu der Ausstellung wird es auch gesonderte Führungen geben, die sie gerne auf Anfrage bei uns buchen können. Alternativ können sie gerne an einer der öffentlichen Führungen Teilnehmen. Diese finden am 12. März, 02. April, 16. April und 30. April jeweils um 16.00 Uhr statt.

Das Deutsche SPIELEmuseum bietet in Bezug auf die Ausstellung auch zwei verschiedene Mitmach-Angebote an, die für Kindergruppen ab 9 Jahren geeignet sind.

Wie entsteht ein Brettspiel?
In den Anfängen des Brettspiels wurde mit einfachen Utensilien wie Knochen, Stöcken, Nüssen oder Muscheln gespielt. Kennzeichnend für ein Brettspiel damals wie heute ist der Spielplan beziehungsweise ein Spielbrett, auf dem die Spieler agieren. Die Teilnehmer lernen die Ursprünge und Klassiker des Brettspiels kennen und erfahren schrittweise, was beim Erfinden eines Brettspiels wichtig ist.

Kinderspiele aus Luthers Zeiten vs. Kinderspiele 2.0
In seinem Bild "Kinderspiele 2.0", entstanden im Jahr 2016, thematisiert der Maler Martin Schuster die Veränderung der Spielwelten. In Anlehnung an das berühmte Gemälde "Kinderspiele" des niederländischen Meisters Pieter Bruegel d. Ä. aus dem Jahr 1560, malte er ein Bild, bei dem die alten Spiele durch Videospielcharaktere symbolisiert werden. Die Teilnehmer lernen anhand der Bilder beide Spielwelten kennen und probieren diese aus. 

Für nähere Informationen und zur Terminvereinbarung kontaktieren sie uns doch unter 0371 - 30 65 65 oder schreiben sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Den Flyer und das Plakat zur aktuellen Sonderausstellung können sie hier herunterladen:

Flyer

Poster

bpb Magazin

Das Bild Kinderspiele 2.0 des Malers Martin Schuster ist als Teil unserer Sonderausstellung sehr beliebt. Exklusiv ist dazu nun ein hochwertiges Plakat im Format DIN A1 im Shop des Deutschen SPIELEmuseums erhältlich.