VERANSTALTUNGSkalender

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02. Mai – 15. Mai
Was Europa wirklich  verbindet - die Spiele



05. Mai

Chemnitzer Museumsnacht



13. Mai

Internationaler Museumstag



28. Mai
Weltspieltag

 

NACHTS im SPIELEmuseum

 

JEDEN 2. Freitag im Monat :
Spielenacht ab 19 Uhr
 Eintritt: 3 Euro

 

Bundesfreiwilligendienst

 

gefördert durch die
Stadt Chemnitz / Kulturbüro

 

 

 

 

Vorschau 2018

Im Jahr 1938 ist die in Chemnitz als Großhandelshaus seit 1879 existente Firma Bruno Brückner erstmals als Fabrik und Verlag für Lehr- und Gesellschaftsspiele nachweisbar. 80 Jahre später, im Jubiläumsjahr seiner Heimatstadt, beleuchtet das Deutsche SPIELEmuseum in einer zweiteiligen Ausstellung die seither an vielen Stellen erfolgreiche Spieleproduktion in Chemnitz und Karl-Marx-Stadt. Teil 1 widmet sich Werbe- und Wissensspielen aus und über die Stadt, Teil 2 beleuchtet die ortsansässige Spieleproduktion mit zahlreichen originalen Exponaten.

Den Auftakt bildet die Chemnitzer Museumsnacht am 5. Mai 2018. Dann dreht sich unter dem Motto „Kannst du waschen, Johanna? Mit Fewa macht’s Spaß“ alles ganz spielerisch rund um ein berühmtes Chemnitzer Chemieprodukt, das hier am Ort des heutigen Deutschen SPIELEmuseums 1932 erfunden und bereits in der Vorkriegszeit vielfach beworben wurde sowie lange Zeit in Ost wie West in viele Haushalte gehörte.

05. Mai – 30. Juni 2018

80 Jahre Spielehochburg – Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt
Die Werbe- und Wissensspiele (Teil 1)

05. September bis 31. Oktober 2018

80 Jahre Spielehochburg – Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt
Die Spieleproduktion (Teil 2)

November 2018

Dein SPIEL
Die Ergebnisse der Spielerfinderwerkstatt für Kinder und Jugendliche im Projekt „Dein SPIEL“ werden im Rahmen einer eigenen Sonderausstellung im Deutschen SPIELEmuseum präsentiert.

 

 

 

Der Kommunismus in seinem Zeitalter - Spiele und Propaganda

07. November 2017 bis 28. Februar 2018 – erfolgreich verlängert bis 15. April 2018!

Das 20. Jahrhundert war weltweit vom Kommunismus und seinen Diktaturen geprägt. Das Jahr 2017, in dem sich der Ausbruch der Oktoberrevolution am 7. November zum 100. Mal jährt, hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum in Berlin veranlasst, die Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ mit über 200 zeithistorischen Fotos und Dokumenten zusammenzustellen. Sie beschreibt eindrucksvoll Aufstieg und Niedergang einer globalen Bewegung, die angetreten war, nicht nur die Welt, sondern auch den Menschen grundlegend zu verändern.

Eine prägende Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung wurde dabei auch dem Spiel zugeschrieben. Nadeshda Konstantinowna Krupskaja, Revolutionärin und Ehefrau Lenins, notierte dazu im Jahr 1923: „ … mit Mitteln des Spiels kann man auch einen Kommunisten erziehen.“ Das Deutsche SPIELEmusem ergänzt daher die bekannte Plakatpräsentation und zeigt, wie traditionelle Gesellschaftsspiele mit kommunistischer Propaganda gefüllt wurden. Insbesondere werden russisch-sowjetische Brettspiele der 1920-er und 1930-er Jahre beleuchtet. Sie sollten beginnend mit der Organisation der Kinder als Pioniere eine Generation gesunder, aktiver und politisch treuer Sowjetbürger, also neue Menschen schulen. Aber auch spätere „Spiele und Propaganda“, die die DDR und andere Länder hervorbrachten, bereichern im Deutschen SPIELEmuseum die Sonderausstellung zum Kommunismus im 20. Jahrhundert.

 

Der Film zur Plakat-Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-zeitalter-6020.html

Zur Plakat-Ausstellung ist umfangreiches didaktisches Begleitmaterial für Lehrkräfte und Schüler inkl. Stationsarbeit verfügbar. Sie ist daher zur Vermittlung im Geschichtsunterricht besonders geeignet.

Materialien für Unterricht und Bildungsarbeit:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/kommunismus-ausstellung-bildungsarbeit-6329.html