Alex Randolph - Die Sonnenseite - Fragmente aus dem Leben eines Spieleerfinders von Philippe Evrard

Alex Randolph war der berühmteste Spieleerfinder, ja, mehr noch, er »erfand« sozusagen erst diesen Beruf … und wäre am 4. Mai 2012 90 Jahre alt geworden.
Den meisten Kindern ist er sicher gut bekannt durch sein erfolgreichstes Spiel »Tempo, kleine Schnecke!«, das im Ravensburger Verlag 1985 erschien. Auch »Sagaland« werden viele kennen. 1982 erhielt es den Preis »Spiel des Jahres«.

»Rüsselbande« wurde zum »Kinderspiel des Jahres 2001« nominiert. Dies sind nur drei von über 160 Spielen, die er sich ausgedacht hat.  Sein Freund, Philippe Evrard, hat viele seiner Gedanken, die er über Spiele, den Krieg, seine Reisen, die Menschen und vieles mehr gesagt hat, gesammelt und aufgeschrieben. Daraus ist ein Buch entstanden, das die Person des Erfinders, Entdeckers und Philosophen lebendig erhält. Vor dem Hintergrund einer voran gestellten Biografie lassen sich viele seiner interessanten Äußerungen, Sichtweisen und Lebensentscheidungen sehr gut verstehen.

Gestaltung: Johann Rüttinger
Übersetzung: Kathi Kappler
Biografie
Hardcover
144 Seiten
16,5 x 24 cm
ISBN: 978-3-941345-09-6
Preis: EUR 19,90

Auszug:
Die kleine Lampe
Woher haben wir unsere Ideen?
Ich werde oft danach gefragt, aber nicht wirklich ernst. Und ich antworte, auch nicht wirklich ernst: Aus der Luft! Was aber eigentlich stimmt. Man nimmt sie im Vorbeigehen auf, aber man muss sie erkennen. Ich glaube allerdings nicht, dass sich eine kleine Lampe ganz von alleine anzündet. Ohne Grund und ohne dass wir wissen, warum. Es ist eher das Gegenteil: Eine Idee ist immer eine Antwort. Also muss es zuerst eine Frage gegeben haben.

Das ganze Buch kann im Museumsshop erworben werden.

Quelle: www.hasehasehase.de

Stadt, Land, SPIELT! am 26. Mai 2012 Wir feiern den Tag des Gesellschaftspiels!

Jedes Jahr begeht der Deutsche Kulturrat um den 21. Mai einen Tag mit dem Motto „Kultur gut stärken“. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen jeder Couleur finden zur Verbreitung und Förderung deutscher Kulturgüter statt.
Die Spiel-Autoren-Zunft (SAZ), seit 2008 Mitglied im Deutschen Kulturrat (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung), begeht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen SPIELEmuseum Chemnitz und dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg einen „Tag des Spiels“.
Stadt – Land – Spielt! - Unter diesem Motto und dieser Aufforderung möchten unsere drei Spieleinstitutionen das Spiel und das Spielen in Deutschland fördern, indem wir der  breiten Öffentlichkeit einen barrierefreien Zugang zum Kulturgut Spiel anbieten. Durch Präsentation und Einführung in Spieleklassiker und moderne Autoren-Spiele kann das Erlebnis Spiel ohne langwieriges Regelstudium erfahren und entdeckt werden. Wir laden alle gleichgesinnten Organisationen ein, sich in den nächsten Jahren noch viele weitere Partner dazugesellen, damit zu dieser Gelegenheit bald deutschlandweit gespielt werden kann.
Hierzu werden wir als die Initiatoren das Heft in die Hand nehmen und diesem Anlass seinen einheitlichen Rahmen und ein Gesicht in der Öffentlichkeit geben: mit einem gemeinsamen Internetauftritt, unter einem gemeinsamen Logo, mit einem gemeinsamen Auftrag. Wir freuen uns auf alle Mitstreiter, die in den kommenden Jahren dabei sein werden.
Dieses Jahr finden als Startschuss zwei Aktionen in Chemnitz und Nürnberg statt, zu denen wir herzlich einladen!
Das diesjährige Motto des Kulturrats „Wert der Kreativität“ passt wie angegossen zu den Aktionen der Spiele-Autoren-Zunft „Auch Spiele haben Autoren“ und zu den beiden Ausstellungen, die in Chemnitz und Nürnberg zu dieser Zeit gezeigt werden:

Deutsches SPIELEmuseum Chemnitz
Der „Wert der Kreativität“ zeigt sich in der Ausstellung „Nachgemacht – Spielekopien aus der DDR“ in ganz besonderer Art und Weise.
Denn wer kennt sie nicht? Spieleklassiker wie Monopoly, Malefiz, Hase und Igel, Scrabble, Sagaland oder Heimlich & Co. begeistern seit Jahrzehnten viele Spielefans. Zu DDR-Zeiten war es jedoch nicht einfach, an die Originalspiele aus dem Westen zu kommen. Und so griffen junge und junggebliebene Spieler/innen in vielen Ost-Wohnzimmern zu Bastelpapier, Leim, Schere, Buntstiften und Suralinknete, ganz nach dem Motto: NACHGEMACHT!
Das Projekt „NACHGEMACHT“ sammelt diese selbstgemachten Spiele, die nach Vorlage von Spielen aus dem Westen kopiert wurden.
Vom 5. Mai bis 31. Juli 2012 gibt das Deutsche SPIELEmuseum einen bisher so noch nie gezeigten Einblick in die Alltagswelten der DDR. Die Spiele geben Aufschluss über Mangel und Erfindungsreichtum eines verschwundenen Staates, der noch immer seine Spuren hinterlässt. Die bisher größte Ausstellung von nachgemachten Spielen aus der DDR soll ihre Besucher zum Nachforschen anregen. In den Spielen liegen sowohl Hinweise auf politische Missstände, als auch ganz private Erlebnisse versteckt. Es lohnt sich also ganz genau hinzuschauen.
Am 26. Mai 2012 stellen die Initiatoren Martin Thiele und Michael Geithner das Projekt „NACHGEMACHT“ vor, erzählen die spannenden Geschichten hinter den Spielen und laden die Besucher/innen zum Mitspielen ein. Der ein oder andere damalige „Spielebastler“ kommt natürlich auch zu Wort…
Als Spieleautor stellt Stefan Risthaus die Arbeit der kreativen Köpfe hinter den Spielen vor und gibt Einblick in seine Arbeitsprozesse.
Außerdem können Besucher sich beraten lassen, welche aktuellen Spiele eine Probepartie lohnen. Die Spiele werden fachkundig erklärt, so dass man gleich loslegen kann.

Deutsches Spielearchiv Nürnberg
Die Ausstellung „Top Secret! - Der Spieleerfinder Alex Randolph“, die vom 4. Mai bis 15. Juni in Nürnberg zu sehen ist, widmet sich dem wohl schöpferistischen und kreativsten Spieleerfinder, den die Branche bisher gekannt hat. Zu Ehren seines 90. Geburtstags zeigt das Spielearchiv als Bewahrer seines Nachlasses wertvolle Prototypen und Spiele dieses Vorreiters der Spieleautoren. Bild- und Tondokumente unterstreichen seine vielfältigen Kontakte, Freundschaften, aber auch die große Bedeutung seiner Person in dieser Szene.
Am 26. Mai 2012 lädt das Archiv zu Führungen durch die Ausstellung, aber auch zum Spielen seiner neuen und alten Spiele direkt vor Ort ein. Die Spieleerklärer des Ali Baba Spieleclubs stehen zu Spieleerklärungen und -empfehlungen bereit.
Daneben haben alle interessierten Besucher die Möglichkeit, gemeinsam mit bekannten Spieleautoren aus der Region zu spielen und ganz ungezwungen über deren Arbeit und Spiele zu plaudern. Wie entsteht ein Spiel? Wie kommt man auf Ideen? Alle Fragen werden hier aus erster Hand beantwortet. Ein gemeinsamer Nachmittag für Groß und Klein, für Spieler und werdende Spieleerfinder.

Ort:      Foyer Pellerhaus, Egidienplatz 23
Tag:     26. Mai 2012
Zeit:     13.00-17.00 Uhr

 

Spiele-Autoren-Zunft e. V. (SAZ)
Die SAZ ist nicht nur der Interessenverband der Spiele-Autoren mit über 400 Mitgliedern in vielen Ländern, sondern setzt sich auch für die Förderung des Kulturguts Spiel ein. Mit dem jährlich vergebenen ALEX Medienpreis hebt sie einen journalistischen Beitrag heraus, der sich mit dem Thema Kulturgut Spiel an die breite Öffentlichkeit richtet. Seit 2010 stärkt die SAZ durch ihre Aktion „Auch Spiele haben Autoren“ das Bewusstsein, das hinter jedem Spiel ein kreativer Kopf steht, ohne den das Spiel nicht existieren würde. Mit der Wander-Ausstellung „Wie entsteht ein Spiel?“ wird dieses Anliegen weiter verfolgt.

Spiele-Autoren-Zunft e. V.
Heinestraße 169
70597 Stuttgart

Webseite: www.spieleautorenzunft.de
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

NACHgemacht - Spielekopien aus der DDR vom 5. Mai bis 29. Juli 2012

Wer kennt sie nicht? Spieleklassiker wie Monopoly, Malefiz, Hase und Igel, Scrabble, Sagaland oder Heimlich & Co. begeistern seit Jahrzehnten viele Spielefans. Zu DDR-Zeiten war es jedoch nicht einfach, an die Originalspiele aus dem Westen zu kommen. Und so griffen junge und junggebliebene Spieler/innen in vielen Ost-Wohnzimmern zu Bastelpapier, Leim, Schere, Buntstiften und Suralinknete, ganz nach dem Motto: NACHGEMACHT!

Das Projekt „NACHGEMACHT“ sammelt diese selbstgemachten Spiele, die nach Vorlage von Spielen aus dem Westen kopiert wurden.
Ab dem 5. Mai gibt das Deutsche SPIELEmuseum einen bisher so noch nie gezeigten Einblick in die Alltagswelten der DDR. Die Spiele geben Aufschluss über Mangel und Erfindungsreichtum eines verschwundenen Staates, der noch immer seine Spuren hinterlässt. Die bisher größte Ausstellung von nachgemachten Spielen aus der DDR soll ihre Besucher zum Nachforschen anregen. Vor allem jene Generation, die die DDR gar nicht oder nur als Kinder kennen gelernt haben, finden hier die Möglichkeit vergessene Erinnerungen wieder ins Bewusstsein zu rufen. In den Spielen liegen sowohl Hinweise auf politische Missstände, als auch ganz private Erlebnisse versteckt. Es lohnt sich also ganz genau hinzuschauen.

Ergänzt mit Exponaten aus dem Fundus des Deutschen SPIELEmuseums wird die Ausstellung zur Geschichte der NACHGEMACHT-Spiele erstmals vorgestellt. Natürlich werden nicht nur die NACHGEMACHT-Spiele gezeigt, sondern es stehen alle Originale auch zum Spielen bereit.


Hintergrund: Projekt „NACHGEMACHT“

Martin Thiele und Michael Geithner betreiben ihr Projekt „NACHGEMACHT“ seit Mai 2011. Was als einfacher Internet-Blog begann, hat sich inzwischen zu einer Sammlung von über 60 Exponaten und umfassendem dokumentarischen Material entwickelt. Diese Sammlung ist im Deutschen SPIELEmuseum erstmals zu sehen. Die beiden Projektinitiatoren sind im Jahr 1985 geboren und haben die DDR nur als ganz kleine Kinder miterlebt. Ihre Erinnerung an die Zeit ist das Spielen und das Projekt die Aufarbeitung ihrer ganz persönlichen Geschichte. Unterstützt von zahlreichen Spielebastlern und -liebhabern, entdeckten sie ein Phänomen, das noch unbekannt und bis dahin noch nicht untersucht worden war. Ihr Ziel ist es, weiterhin diese Unikate zu sammeln und deren Geschichten festzuhalten.

Quelle: http://nachgemacht.de/
Presseberichte: http://www.mdr.de/damals/spiele-ddr100.html



SPIELEND um die Welt -LänderSPIELabend Australien am 31. Mai 2012

Unser 5. Abend aus der SPIELEreihe "SPIELEND um die Welt". Diesmal geht es nach Australien. Spielen, lachen und ausprobieren zusammen mit Leckereien - Also "SPIELER ärgere Dich nicht" und los gehts. Mit Go und Co. freuen wir uns auf alles aus Vietnam und China.

Kaffeesatz e.V.
Zietenstraße 40
09130 Chemnitz

Quelle: www.kaffeesatz-chemnitz.de

25 Jahre cuboro - Vom Prototyp zum MarkenSPIELzeug vom 28. März bis 30. Juni 2012

Vor über 25 Jahren schlug die Stunde null für cuboro. 1986 wurde die Kombinationskugelbahn das erste Mal unter diesem Namen als Set mit 54 Elementen anlässlich der Fachmesse Ornaris in Bern vorgestellt. 2012 kommt die Jubliäumsausstellung ins Deutsche SPIELEmuseum. Vom 28. März bis 30. Juni können kleine und große Baumeister die Entwicklungsgeschichte der Kugelbahn erleben und selbst ausprobieren wie die Kugel rollt. Für viele kleine und große Aktionen wird gesorgt.

Vorgeschichte
Die Geburt des Spielsystems liegt weitere 10 Jahre zurück. 1976 suchte Matthias Etter, zu dieser Zeit Praktikant in einer Sonderschule, ein einfaches dreidimensionales Puzzle für Kinder mit Behinderungen. Über verschiedene Versuche und Prototypenreihen gelangte er zum Baukastenprototyp mit 48 Elementen mit 12 verschiedenen Funktionen. Eine Kleinserie unter dem Namen "Konstrito" verkaufte er dann 1985 auf dem Weihnachtsmarkt in Bern.

Geschichte
Dank der professionellen Herstellung durch die Schreinerei Nyfeler, die Aufnahme der cuboro-Kugelbahn im Pandakatalog des WWF-Schweiz 1986 und der Promotion einiger Fachhändler "cuboro-Pioniere" konnte eine konstante Entwicklung in Gang kommen.

Quelle: http://www.cuboro.ch

50 Jahre Städtepartnerschaft Chemnitz und Tampere - Herbst 2011

Im August 2011 startete ein Trabant 601 für eine Ausstellung des Sächsischen Industriemuseums Chemnitz nach Tampere in Finnland. Mit an Bord waren auch Exponate des Deutschen SPIELEmuseums Chemnitz, welche bis 2012 im Museumszentrum Vabriikki zu sehen sein werden.

 

13. Chemnitzer Museumsnacht am 5. Mai 2012 ab 18.00 Uhr

Ein kurzes Fazit der 13. Chemnitzer Museumsnacht im Deutschen SPIELEmuseum Chemnitz. 987 Besucher.

Eine tolle "Nachgemacht"-Ausstellungseröffnung in Zusammenarbeit mit NACHGEMACHT aus Berlin. Die bisher so noch nie gezeigte Sonderausstellung "Nachgemacht – Spielekopien aus der DDR" mit Einblicken in die vergangenen Alltagswelten ist bis zum 29. Juli geöffnet. Die Spiele geben Aufschluss über Mangel und Erfindungsreichtum eines verschwundenen Staates, der noch immer seine Spuren hinterlässt. Die bisher größte Ausstellung von nachgemachten Spielen aus der DDR soll ihre Besucher zum Nachforschen anregen. Vor allem jene Generation, die die DDR gar nicht oder nur als Kinder kennen gelernt haben, finden hier die Möglichkeit vergessene Erinnerungen wieder ins Bewusstsein zu rufen. In den Spielen liegen sowohl Hinweise auf politische Missstände, als auch ganz private Erlebnisse versteckt. Es lohnt sich also ganz genau hinzuschauen.

Glückliche Gewinner vom 1. Chemnitzer cuboro Kugel GRANDprix als Event zur aktuellen MITMACHsonderausstellung "25 Jahre cuboro - Vom Prototyp zum MarkenSPIELzeug", dem genialen Kugelbahnensystem aus der Schweiz.

Ein Überraschungsduo der spielerischen Art mit den Spieleautoren Heike und Stefan Risthaus (Blindes Huhn / Level X) und unsere Outdoorattraktion mit Boule für Anfänger und Einsteiger. Ein riesiges Dankeschön an alle Helfer und Freunde des Hauses für eine gelungene Museumsnacht.