Vorschau

25.09.-31.12.2019

Die Macht der Gefühle
Deutschland 19 I 19

2019 ist ein Erinnerungsjahr mit zahlreichen Jahrestagen, die dazu anregen, sich mit der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland auseinanderzusetzen: 100 Jahre Gründung der Weimarer Republik, 90 Jahre Weltwirtschaftskrise, 80 Jahre deutscher Überfall auf Polen und Beginn des Zweiten Weltkriegs, 75 Jahre 20. Juli und Landung der Alliierten in der Normandie, 70 Jahre doppelte deutsche Staatsgründung, der Regierungswechsel in Bonn vor 50 Jahren, 30 Jahre Friedliche Revolution und 15 Jahre EU-Osterweiterung.

"Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" möchte Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten veranschaulichen, die die vergangenen 100 Jahre prägten und deren Intensität heute Politik und Gesellschaft herausfordert. Die Ausstellung nimmt aktuelle Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt und zeigt deren historische Entwicklung im 20. Jahrhundert auf. Die von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (Stiftung EVZ) und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Schau wählt also eine emotionsgeschichtliche Perspektive und verdeutlicht die politische und gesellschaftliche Wirkungsmacht von Gefühlen wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut in prägnanten Texten, ca. 140 historischen Fotos und Faksimiles sowie multimedialen Begleitangeboten.

Das Deutsche SPIELEmuseum in Chemnitz wird die Bezugspunkte der Ausstellung, also die 2019 anstehenden Jahrestage deutscher Zeitgeschichte, mit ausgewählten Spiele-Exponaten belegen und die Ausstellung "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19" damit in einmaliger Art und Weise erweitern und bereichern (Arbeitstitel: "Im Spiel entdeckt: 100 Jahre Demokratie-Geschichte").

> Trailer "Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19"
> Ausstellung (PDF)
> Begleitbroschüre (PDF)


Hamburg, 6.7.2017, G20-Gipfel, ein Tag vor der offiziellen Eröffnung des Weltwirtschaftsgipfels demonstrierten Menschen unter dem Motto “Welcome to hell” gegen die Politik der G20-Staaten, die Polizei löste die Demonstration sehr schnell auf und ging hart gegen die G20-Gegner vor.
Pressefoto: Bundesstiftung Aufarbeitung / Regina Schmeken