VERANSTALTUNGSkalender

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12. Juni
Spielend für Toleranz unterwegs

14. Juni
Nachts im Museum

23. Juni
Öffentliche Führung Sonderausstellung

26. Juni
Kinderspiel des Jahres 2019


NACHTS im SPIELEmuseum

JEDEN 2. Freitag im Monat :
Spielenacht ab 19 Uhr
 Eintritt: 3 Euro

Bundesfreiwilligendienst

gefördert durch die
Stadt Chemnitz / Kulturbüro

 

 

 

 

21.01.2019 Klassiker neu aufgelegt – Hase und Igel

Auf der Spielwarenmesse Nürnberg vom 30.01.-03.02.2019 präsentiert der älteste deutsche Spieleverlag Ravensburger die Neuauflage eines Brettspiel-Klassikers für die ganze Familie – „Hase und Igel“. Das Spiel ist der erste Preisträger des Titels „Spiel des Jahres“ im Jahr 1979. Autor ist ein Engländer – David Parlett. Als er seine ursprüngliche Spielidee von „Hare & Tortoise“ in die bekannte Tierfabel einkleidete („Hase und Schildkröte“ entspricht der angelsächsischen Fabel-Überlieferung des alten Griechen Äsop), hatte sie endlich Erfolg und das seit mehr als 40 Jahren ungebrochen und inzwischen in mindestens 10 Sprachen übersetzt.

„Hase und Igel“ hat den berühmten Wettlauf zum Hintergrund, wie ihn schon die Fabel von Äsop schildert. In Deutschland wurde das Wettrennen als volkstümlich überliefertes Märchen bekannt, die Situation „Hase und Igel“ sowie der Zuruf „Ich bin schon hier“ sind hierzulande sprichwörtlich. Auf den ersten Blick mutet das Brettspiel „Hase und Igel“ harmlos an. Ein Eindruck, den die kindgerechte Grafik von Ravensburger noch verstärkt. Jeder Spieler ist hier allerdings Hase und Igel zugleich. Er muss mit seiner Figur so schnell laufen wie der Hase und dabei so klug sein wie der Igel, denn sonst kommt er nie und nimmer als Erster ins Ziel. „Hase und Igel“ stellt die verblüfften Spieler also schnell vor Probleme und fordert kluges Disponieren und Taktieren in jeder Phase. Dem Autor David Parlett ist es mit „Hase und Igel“ gelungen, ein Rennspiel zu entwickeln, bei dem der Würfel, also der Glücksfaktor, überhaupt keine Rolle spielt.

Neugierig geworden? Dann kommen Sie vorbei und spielen Sie den spannenden Familienspiele-Klassiker „Hase und Igel“ bei uns im Deutschen SPIELEmuseum.

11.01.2019 "Zeit zu(m) Spielen!" ist das Motto zum Weltspieltag 2019

"Zeit zu(m) Spielen!" ist das Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes für den Weltspieltag am 28. Mai 2019. Damit will es gemeinsam mit allen Partnern im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass die Bedingungen für das freie Spiel von Kindern verbessert werden müssen. Gleichzeitig ist das Motto ein Aufruf an die Eltern, ihren Kindern den nötigen Freiraum dafür zu geben. Kommunen, Vereine, Initiativen und Bildungseinrichtungen sind aufgerufen, mit einer Aktion am Weltspieltag 2019 teilzunehmen.

Der Weltspieltag 2019 wird deutschlandweit zum 12. Mal ausgerichtet. Das Deutsche SPIELEmuseum in Chemnitz ist wie immer dabei.

05.01.2019 Jahrestage 2019 für Game Boy + Tetris + Nintendo

Vor 30 Jahren am 21. April 1989 erschien der Game Boy bei Nintendo in Japan und kam 1990 auch in Europa auf den Markt. Er war eine Revolution auf dem Videospielemarkt und hat sich inzwischen mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Grund genug zu gratulieren, natürlich auch für das Deutsche SPIELEmuseum. Denn die berühmten Game Boy - Spieletitel wie Tetris und Super Mario Bros. wurden dank ihrer Popularität auch in analoge Spiele eingeführt. Und vor allem gründen diese inzwischen selbst zu Klassikern avancierten digitalen Spiele-Erfolge – wer hätte es gedacht – in analogen Klassikern wie Spielkarten und Puzzeln. Tetris war 1989 das erste Game Boy Spiel. Das Computer-Puzzle gab es allerdings schon vorher dank eines klassischen Geduldsspiels.

Tetris - Erfinder ist der 1956 geborene Programmierer Alexej Paschitnow, der die erste spielbare Version zusammen mit zwei weiteren Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften in Moskau bereits am 6. Juni 1984 veröffentlichte. Tetris wird 2019 also schon 35 Jahre alt, wurde vielfach ausgezeichnet und für 65 Computerplattformen heute schon so oft wie der Game Boy, also 100 Millionen Mal verkauft. Die Spiel-Idee geht auf das Puzzle-Spiel Pentomino zurück, das Paschitnow zu Tetris inspirierte. Das Pentomino-Prinzip: Bei Pentomino besteht die Aufgabe darin, aus den zwölf Pentominos als Spielsteinen bzw. Platten bestimmte Figuren zu legen. Ein Pentomino besteht immer aus fünf Quadraten, die mindestens eine Seite gemeinsam haben und als jeweiliger Figur Druckbuchstaben ähneln. Nach X, P, W, F, Z, U, V, T, L, Y, N, I werden sie daher auch benannt. Wenn Pentomino-Steine als Würfel hergestellt werden, können mit sog. Penta-Würfeln Raumpuzzle entstehen. Entdecker des Pentominos ist der US-Mathematiker Solomon W. Golomb (1932-2016). Das Pentomino-Prinzip verwenden auch bekannte analoge Spiele-Erfolge wie z.B. Ubongo oder Blokus.



Nintendo ist spätestens seit dem Game Boy als erfolgreiches Videospieleunternehmen bekannt. Doch wer jetzt denkt, dass die Japaner erst im Computerzeitalter mit Spielen aktiv wurden, der irrt. Denn Nintendo kann im Jahr 2019 auf eine bereits 130-jährige Firmengeschichte zurückblicken, die am 23. September 1889 mit der Herstellung von Spielkarten begann. Zunächst fertigte Nintendo die in Japan traditionellen Hanafuda-Spielkarten, die auch außerhalb von Japan in den Vertrieb gelangten. Später wurden speziell für den US-amerikanischen Disney-Konzern abgestimmte Spielkarten hergestellt. Nach einer Zeit wechselvoller Firmenaktivitäten begann Nintendo wieder mit der Spielwarenproduktion und setzte ab den 1970-er-Jahren auf Videospiele. Mit dem NES Nintendo Entertainment System und dem Game Boy gelangte der einstige Spielkartenhersteller schließlich zum geschäftlichen Durchbruch.

 

03.01.2019 Tag des Kartenspiels

Freitags nachmittags 14.30 Uhr, normalerweise nicht die Zeit für den ganz großen Besucheransturm in Chemnitzer Museen. Nicht so im Deutschen SPIELEmuseum, denn bereits unmittelbar nach Öffnung um 11.00 Uhr waren fast alle Tische im Spieleraum belegt. Damit setzte sich der erfreuliche Trend der letzten Jahre fort. Volles Haus zum „Tag des Kartenspiel“, oder wie er im Ursprungsland den USA genannt wird, der "National Card Playing Day".

In diesem Jahr, auch schon Tradition des DSM, warteten wieder zahlreiche Überraschungen auf unsere Gäste.

Wie es sich für einen Kartenspieltag gehört, stehen Spielkarten im Mittelpunkt, so präsentierten wir aus unserem Archiv einige Exemplare der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre, natürlich alle, dem Stadtjubiläum entsprechend, aus der Produktion ehemaliger Karl-Marx-Städter Betriebe, nicht nur zum Betrachten, nein erste Überraschung, zum aktiven Spielen.

Am 19. Oktober 2018 war Premiere unseres, anlässlich des Chemnitzer Stadtjubiläums entwickelten Kartenspiels "875 Jahre Chemnitz – Ich weiss alles! Ich weiss nichts!". Zwischenzeitlich ist diese limitierte Auflage aufgrund der starken Nachfrage fast ausverkauft. Für unser Publikum am Freitag zum Kartenspieltag gab es sich nicht nur die Gelegenheit dieses Spiel auszuprobieren, sondern Überraschung, der bekannte Chemnitzer Künstler Osmar Osten, der dieses Spiel graphisch gestaltete, war ab 14.30 Uhr persönlich vor Ort. Er signierte fleißig das Kartenspiel für unsere Besucher, die diese einmalige Gelegenheit sehr erfreut in Anspruch nahmen. Weit über Einhundert konnten wir allein an diesem Nachmittag begrüßen, die ein großes Interesse an den vier möglichen Spielvarianten zeigten, vor allem die „Schwarze Petra“ fand Gefallen. In Anlehnung an das 875 jährige Stadtjubiläum überraschten Osmar Osten und Vorstand des DSM, Eberhard Neumann mit einem handsignierten und einer persönlichen Widmung versehenen Exemplar des Kartenspiels als Präsent den 8. sowie den 75. Besucher. Robert Peipp, der mit seiner Familie aus Zwickau für einen Spielenachmittag nach Chemnitz anreiste, war der Glückliche als 75. Er zeigte sich begeistert von der Idee und verriet, dass er schon mehrfach mit seiner Familie im SPIELEmuseum war.

Die Mitarbeiter des Hauses bedanken sich bei allen Besuchern für die gezeigte Spielfreude anlässlich unserer Veranstaltung „Tag des Kartenspiels“ und freuen sich schon auf den 28.12.2019



 

02.01.2019 MinD Spielepreis 2019

Deutschlandweit werden verschiedene Spielepreise vergeben. Auch der Verein Mensa in Deutschland schreibt einen Spiele-Wettbewerb aus. Er will viele Leute an einen Tisch bringen, die sich für anspruchsvolle Spiele begeistern und beruft sich dabei auf ein internationales Netzwerk von über 100.000 hochbegabten Mitgliedern. Im Jahr 2010 erstmals ausgelobt, teilt sich der MinD Spielepreis seit seiner 10. Verleihung 2018 in drei Kategorien. Die pro Kategorie allen „Mensanern“ zur Wahl stehenden sechs Spiele werden von einer Jury nominiert, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit viel mit Brett- und Kartenspielen beschäftigt. Die Auswahlkriterien und Nominierungslisten 2019 in den Kategorien Kurze Spieldauer, Komplexe Spiele und Spiele für zwei Personen sowie das Preis-Archiv finden sich hier.

17.12.2018 Monopoly wieder da – zweite Chemnitz-Edition im Handel

Zum 875. Stadtgeburtstag wurden Chemnitz verschiedene Spiele geschenkt. Im Dezember 2018 erschien auch die Neuauflage der Monopoly-Städte-Edition, d.h. bereits die zweite Chemnitz-Ausgabe des berühmten Spiels. Der Brettspielverlag Winning Moves Deutschland GmbH vergibt die Lizenzen für die deutschen Monopoly-Ausgaben als Tochtergesellschaft des US-amerikanischen Spieleverlags.

Im Deutschen SPIELEmuseum bieten die Dauerausstellung rare Objekte zur Monopoly-Historie inkl. in der DDR nachgemachter Monopoly-Spiele und im Spieleraum warten viele aktuelle Monopoly-Ausgaben auf ihre Fans.

Monopoly Städte-Edition Chemnitz 2006

Das erste Chemnitz-Monopoly erschien im Jahr 2006. Winning Moves arbeitete bei der Auswahl der Motive maßgeblich mit dem Chemnitzer Stadtmarketing und dem Deutschen SPIELEmuseum zusammen. In das berühmte Gesellschaftsspiel um Grundbesitz und Immobiliengeschäfte wurden also bekannte Chemnitzer Straßen und Plätze eingebracht, deren Anlieger lokale Sehenswürdigkeiten vom ältesten Gebäude Roter Turm bis zu den damaligen Neubauten wie Synagoge oder Rathauspassagen sind. „Spielbar“ ist natürlich auch das Deutsche SPIELEmuseum an der Neefestraße. Zu dessen öffentlicher Familienspiele-Aktion „Chemnitz spielt“ im Herbst 2006 wurde dieses besondere Monopoly mit hunderten Fans gespielt. Es enthält die acht alten Monopoly-Figuren (Auto, Fingerhut, Schubkarre, Reiter, Kanone, Schuh, Terrier Scootie und Schiff). Und die Monopoly-Währung dieser längst vergriffenen Städte-Edition lautet auf Euro.

Monopoly Chemnitz Neuauflage 2018

Seit Ende des Jahres 2018 wird die zweite Chemnitz-Monopoly-Edition vertrieben. Hierzu wurden laut Lizenznehmer, einer Zwickauer Werbeagentur, vorab 22 Chemnitzer Straßen und Plätze mittels Online-Voting ausgewählt. Diese verbinden sich mit lokalen Wirtschafts- und Medienpartnern zu den Besitztümern, Ereignis- und Gemeinschaftskarten dieses Spiels. Das bedingt, dass nicht alle Partnerfirmen an ihrer richtigen Adresse zu finden sind. Eine zusätzliche schöne Sonderspielfigur ist der Nischel in Anspielung auf das berühmte Chemnitzer Wahrzeichen, der sich im Auswahlverfahren gegen den Roten Turm durchgesetzt hat. Im Unterschied zur Erstausgabe werden die berühmten Chemnitz-Motive hier oft nur auf der Verpackung verewigt. Allerdings bleibt die teuerste Immobilie auch in dem aktuellen Spiel der Markt im Wert von 400 M (Monopoly Dollar), der Währung, die seit 2009 einheitlich verwendet wird.

Chemnitz in anderen Monopoly-Editionen

Monopoly wird seit 1999 als Sonderedition in Lizenz zu Städten, Regionen und anderen Themen herausgebracht. Die Stadt Chemnitz bzw. Karl-Marx-Stadt findet sich abgesehen von den zwei Städte-Ausgaben außerdem in den Editionen DDR (2018) / Erzgebirge (2013) / Sachsen (2010) und auch Deutschland (2007). Chemnitz ist hier eine der bestplatzierten von 22 deutschen Städten.

22.12.2018 Der 28. Dezember - "National Card Playing Day"

steht fest im Kalender der USA, man feiert den Tag des Kartenspiels. Aber so, wie es nach wie vor keine einheitliche Auffassung zur Entstehung des Kartenspiels gibt, der Ursprung war wohl in Ostasien im 11. Jahrhundert, so liegen auch die Wurzeln dieses Tages völlig im Dunkeln. So ist weder klar von wem er ins Leben gerufen wurde, noch seit wann er begangen wird noch warum ausgerecht am 28. Dezember. Fakt ist aber, das Kartenspiel erfreut sich jährlich weltweit einer wachsenden Beliebtheit. In diesem Jahr wird jeder Bundesbürger statistisch gesehen 1,15€ für Kartenspiele ausgeben, stolze 95 Millionen Euro kommen da zusammen, damit liegen wir weltweit hinter den USA 447 Millionen €, (1,36€/Kopf) Italien 151 Millionen € (2,50€/Kopf) und Großbritannien 116 Millionen € (1,74€/Kopf) an vierter Stelle (Quelle statista). Es ist also noch etwas Luft nach oben.

Das Deutsche SPIELEmuseum, die Medien berichteten bereits freundlicherweise darüber, hat sich für diesen Tag des Kartenspiels, nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr, wieder einige Überraschungen einfallen lassen, so u.a. mit unserem hauseigenen Kartenspiel "875 Jahre Chemnitz- ich weiss alles! – ich weiss nichts!".

Und jetzt kommt die nächste tolle Überraschung an diesem Tag im DSM!

Osmar Osten, der dieses Spiel graphisch gestaltete, erklärte sich spontan bereit, "Ich komme am Freitag, den 28.12. um 14.30 Uhr ins Deutsche SPIELEmuseum und signiere persönlich für eure Besucher dieses Kartenspiel". Wenn sie also am Silvesterabend mit ihrer Familie, Freunden, Bekannten den weltweiten Trend der wachsenden Beliebtheit des Kartenspiels folgen möchten, unser Museum hilft mit diesem einzigartigen Spiel. Ob Quartett, Schwarzer Peter, erstmalig auch Schwarze Petra, oder als spannendes Quiz, dies alles in einem Spiel! Für nur 5,00 € können sie eines der letzten limitierten, von Osmar Osten handsignierten Exemplare erwerben.

Übrigens, der 8., der 75., der 100., sowie jeder weiterer hundertster Besucher erhält zum Tag des Kartenspiel ein signiertes Exemplar "875 Jahre Chemnitz - Ich weiss alles! Ich weiss nichts!" als Präsent.

Noch ein kleiner Hinweis, "Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt!"

13.12.2018 Unser Kartenspiel jetzt auch in Asien spielbar

Unser Kartenspiel „875 Jahre Chemnitz, ich weiss alles! – ich weiss nichts!" ist jetzt auch in Asien spielbar.

In Bangkok betreibt der gebürtige Konstanzer Fabian Weiner „Ninive Games“ ein kleines Spieleparadies. In seinem Cafe mit Holzkohleofen für Pizza stapeln sich ca. 350 Spiele in den Wandregalen zum kostenlosen Gebrauch vor Ort. Weitere Standbeine sind der exklusive Spielevertrieb und die Entwicklung von Spielen. Begonnen mit „Die Siedler von Catan“ in thailändischer Sprache, gehören heute eine Vielzahl von Spielen zum Verkaufsangebot vor Ort bzw. zum landesweiten Vertrieb.

Bei seinem Besuch erhielt unser Vorstand Eberhard Neumann aus den Händen von Fabian Weiner einige thailändische Spiele, die ab dieser Woche im Spieleraum unseres Museums in Chemnitz den Besuchern zur Verfügung stehen. Als äußerst gelungene Überraschung präsentierte sich Fabian Weiner als Spieleautor. Mit dem Spiel „ART EXPLORER southeast Asia & Korea“ schufen er und zwei weitere Mitstreiter im Auftrage der Regierung ein äußerst interessantes Spiel mit grenzüberschreitenden Inhalten. Auch davon stellte er uns unkompliziert ein Exemplar zur Verfügung, das ebenfalls bereits im Spieleraum zu finden ist. Im Gegenzug überreichte Eberhard Neumann einige Exemplare des Kartenspiels "875 Jahre Chemnitz, ich weiss alles! Ich weiss nichts!“ zum Einsatz in seinem Cafe.

 

12.12.2018 SPIELEmuseum im Adventskalender der TU Chemnitz

Hinter dem heutigen Türchen (Nr. 12) des Adventskalender der TU Chemnitz verbirgt sich das Deutsche SPIELEmuseum. Die TU-Wichtel waren zu Besuch und verbrachten einen Nachmittag ganz unter unserem Motto "Sehen - Staunen - Spielen".

> https://www.tu-chemnitz.de/advent/2018

27.11.2018 Mit Lernspielen aus Chemnitz in Rumänien unterwegs

Unsere Wanderausstellung „Spielend lernen“ war in den letzten Jahren in verschiedenen Bibliotheken in Rumänien zu Gast. Basis dieser Zusammenarbeit ist die langjährige deutsch-rumänische Partnerschaft, die die solaris FZU gGmbH Sachsen im Rahmen verschiedener erfolgreicher EU-Projekte unterhält.

An diesem ersten Adventswochenende findet übrigens wieder ein Besuch der rumänischen Bibliothekspartner in Chemnitz statt, um eine neue gemeinsame Projektidee abzustimmen. Über die wandernden Spiele in rumänischen Bibliotheken, insbesondere die Station in der Kinder- und Jugendbibliothek in Brasov von Mai bis Juli 2015, berichtet nun die aktuelle Ausgabe 11/2018 der Zeitschrift „BuB – Forum Bibliothek und Information“ in der Rubrik Foyer Ausland.

"BuB – Forum Bibliothek und Information" ist die am weitesten verbreitete, spartenübergreifende Fachzeitschrift für den Bibliotheks und Informationssektor im deutschsprachigen Raum. Sie umfasst Informationen aus dem Themenspektrum der Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken sowie der Bildungs- und Kulturpolitik.

Den BuB-Artikel lesen Sie hier:  PDF

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf dieser Homepage in der Rubrik „LernSPIELwelten.

22.11.2018 Deutsches SPIELEmuseum unterstützt Spielend für Toleranz!

Das Deutsche SPIELEmuseum unterstützt mit der Veranstaltung „SPIEL unter uns!“ am 6. Dezember 2018 die aktuelle Spiel-Initiative "Spielend für Toleranz".

Die Aktion haben Udo Bartsch (www.rezensionen-fuer-millionen.de), Martin Klein (www.spielerleben.de) und Harald Schrapers (www.brett-spiel.de) gemeinsam ins Leben gerufen. Und auch der Spiel des Jahres e.V. (www.spiel-des-jahres.com) wird in den nächsten Monaten dezentrale "Spielend für Toleranz"- Veranstaltungen fördern und hat dafür ein Servicepaket geschnürt.

In dem sind unter anderem das Spiel des Jahres 2018 AZUL sowie eine Reihe von Brett- und Kartenspielen enthalten, die ohne große Worte auskommen und ohne tiefere Deutschkenntnisse spielbar sind. Diese werden für viel Freude sorgen und sollen deutlich machen, welche Bedeutung das Spiel für unsere Gemeinschaft und für ein tolerantes Miteinander haben kann.

 

20.11.2018 Neu im Spielemuseum TWall 64

Wechselnde Lichtimpulse fordern Bewegung, Konzentration und Reaktion heraus.

Wer kann die bunt aufleuchtenden 64 Tastenfelder am schnellsten ausdrücken? Mit unserer TWall 64 können verschiedene Geschwindigkeitsspiele für eine Person und Wettkämpfe für zwei und mehr Personen durchgeführt werden. Da bleibt keiner mehr ruhig stehen - Spielspaß ist garantiert!

Verlegen Sie das Training ihrer Sportgemeinschaft oder ihres Vereins doch einfach mal ins Deutsche SPIELEmuseum. Gruppen empfehlen wir die vorherige Anmeldung für dieses Angebot unter unserer Email oder telefonisch: 0371-30 65 65.



 

09.11.2018 Internationale Spiele begeistert aufgenommen

Am 01.November bestanden die internationalen Spiele, die uns freundlicherweise Verlage Ende Oktober zur Messe „Spiel 18“ in Essen übergaben, bereits wenige Tage später ihre erste Bewährungsproben.

Im Rahmen des Integrationsprojektes "Unter uns- Integration durch Mitgestaltung" das die solaris Förderzentrum für Jugend & Umwelt gGmbH Sachsen u.a. gemeinsam mit dem Deutschen SPIELEmuseum realisiert, besuchten Teilnehmer aus Spanien, Portugal, Syrien, Irak, Russlands und Deutschland unser Museum. Ziel des Vorhabens, welches Unterstützung vom Freistaat Sachsen erfährt, ist es Hemmschwellen zwischen Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen abzubauen, ihnen Einblicke in verschiedene Bereiche des Alltages zu verschaffen um sie auf ein selbständiges Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten. Eine Aufgabe, für deren Realisierung das Kulturgut Spiel bestens geeignet ist.

Nach einer kurzen Führung durch das Haus fanden die internationalen Spiele umgehend ihre Fans und die kulturellen sowie sprachlichen Barrieren wurden spielerisch sehr schnell überwunden. Mit viel Spaß und Freude endete diese Veranstaltung, die am 06. Dezember von 15.00 bis 18.00 Uhr im DSM ihre Fortsetzung findet.

Wir laden Sie herzlich dazu ein!



 

08.11.2018 „Spiel 18“ bricht Besucherrekord: 190.000 Gäste kommen nach Essen. Das Deutsche SPIELEmuseum war dabei.

Vom 25. bis 29.10.2018 fand die „Spiel 18“ in Essen statt und wieder wurden Rekorde gebrochen: 190.000 Besucher, 1150 Aussteller aus 50 Ländern, 80.000qm Fläche, Pressekonferenz mit mehr als 300 Teilnehmern aus aller Welt, 1400 Neuheiten, 1300 Programmpunkte.



In über 40 Gesprächen mit unseren Mitgliedern sowie Vertretern in- und ausländischer Verlage hatte Vorstand Eberhard Neumann Gelegenheit sich über die Spieleneuheiten 2019 persönlich zu informieren und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu besprechen. Ein weiterer Schwerpunkt des Messebesuches war die Teilnahme an der Podiumsdiskussion mit dem Thema "Kulturgut Spiel - Teil unserer Gesellschaft / Wertschätzung, Förderung, Perspektiven". Eingeladen hatte die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) gemeinsam mit dem Deutschen Kulturrat um für das "Kulturgut Spiel" zu werben.



Der Einführungsvortrag stand unter dem Motto: "Das Spiel ist nicht nur Inbegriff des Menschlichen, es ist zugleich Motor der menschlichen Entwicklung." In der folgenden Diskussion waren sich die Vertreter von Bund und Land einig, dass es sich bei den analogen Spielen um ein wesentliches Kulturgut handelt, für dessen Förderung Gesellschaft und Politik in Zukunft verstärkt eintreten sollten. Herausgehoben wurden die große Bedeutung des Spiels für Bildung und Integration, es bedürfe einer verstärkten Wertschätzung sowie eines verbesserten Einsatzes. von Spielen in Schulen und sozialen Einrichtungen. Alle Beteiligten waren sich über die Notwendigkeit einig, diesen Dialog intensiv weiter zu führen um dem Kulturgut Spiel zu mehr Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft zu verhelfen.

Ein Anspruch, den das Deutsche SPIELEmuseum sich schon seit Jahren auf die Fahnen geschrieben hat und erfolgreich umsetzt. Dafür steht u.a., aktuell 2019 die Ausstellung "40 Jahre Spiel des Jahres". Mit diesem Vorhaben im Gepäck fanden ein Vielzahl von Gesprächen statt mit dem übereinstimmenden Ergebnis: "Diese Ausstellung ist eine tolle Idee und wir werden sie unterstützen". Besonders erfreut sind wir über die persönliche Zusagen von Harald Schrapers, Vorsitzender und Guido Heinecke, Geschäftsführer des Spiel des Jahres eV. Nicht nur die Verlage zeigten sich von unserem Vorhaben angetan, auch Autoren und Grafiker wie Bruno Cathala und Cyril Bouqet, Schöpfer von "Kingdomino", Spiel des Jahres 2017 sowie der Österreicher Wolfgang Warsch, Autor des Kennerspiels 2018 "Die Quacksalber von Quedlinburg", waren von der Ausstellungsidee angetan und signierten spontan ihre Spiele als künftige Exponate.



Das das DSM weltweit immer mehr Anerkennung findet, unterstreicht die Bereitschaft internationaler Verlage uns zu unterstützen. Sunny Games Niederlande, Japon Brand Japan, Magllan Rußland, TATIC Finnland, genxgames und qsystem.games Spanien u.v.a.m. stellten Spiele für unsere Projekte zur Verfügung.

Durch Harry Rowland persönlich signiertes, international preisgekröntes Spiel „World in Flames“ findet ein australisches Spiel Einzug in den Bestand des Museums. Im Gegenzug erreicht das Kartenspiel „875 Jahre Chemnitz“ den 5. Kontinent.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die das DSM in vielfältiger Form unterstütze.

Auf Wiedersehen in Essen vom 24.bis 27.10.2019 zur „SPIEL 2019“

26.10.2018 Begehrtes Kartenspiel zum Stadtgeburtstag

Begleitet von lokaler und überregionaler Berichterstattung in den Medien verfolgten am 19. Oktober 2018 viele Menschen die erste öffentliche Präsentation des Kartenspiels “875 Jahre Chemnitz Ich weiß alles! Ich weiß nichts!“. Wir freuen uns sehr über die große Resonanz auf unser limitiertes Spiels und bedanken uns bei allen Mitwirkenden! Das Programm zur Veröffentlichung gestalteten neben dem Vorstand des Deutsches SPIELEmuseum e.V. besonders die Künstler Osmar Osten aus Chemnitz und Katja Schwalenberg aus Leipzig sowie der Vertreter der Altenburger Spielkartenhersteller, Herr Matthes, und Tamara Rother von der Sparkasse Chemnitz sowie Susan Endler von der Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft. An diesem Nachmittag wurden zudem exklusiv Kartenschachteln und Plakate von den Spielemachern signiert. Glücklich waren diejenigen, die ein solches Exemplar ergattern konnten. Die regionale Koproduktion konnte nicht zuletzt die erfolgreiche Tradition hochwertiger Gebrauchskunst wiederbeleben. Und sie inspirierte im Rahmen der Veranstaltung bereits Ideen zur Fortsetzung dieser gelungenen Zusammenarbeit für das Kulturgut Spiel.

Das Kartenspiel “875 Jahre Chemnitz Ich weiß alles! Ich weiß nichts!“ erscheint mit Begleitheft, 52 farbigen Spielkarten plus Deck- und Zusatzkarte in einer ästhetisch ansprechenden Schachtel in Übergröße. Gespielt werden können Quartett, Schwarzer Peter oder Schwarze Petra und ein Quiz zur Stadtgeschichte in Industrie und Kultur. Schwerpunkt bilden Personen, Orte und Ereignisse aus der Zeit um 1900 als Chemnitz die reichste Stadt Deutschlands war. Da Bürger und industrielle Mäzene Erfolg geteilt und ihrer Stadt damals viel hinterlassen haben, wovon Chemnitz bis heute profitiert, schlagen die Quizfragen oft automatisch Brücken in die Gegenwart. Sie werden viele Spieler überraschen und hoffentlich auch einladen, Chemnitz neu oder wiederzuentdecken. Egal in welcher Variante gespielt werden kann und sollte dabei stets mit einem Augenzwinkern dank der einmaligen Illustrationen von Osmar Osten.

Wir freuen uns mit unserem beliebten Geschenk zum 875. Geburtstag von Chemnitz gleichzeitig eine Referenz für das Jahr der Industriekultur 2020 in Sachsen sowie für die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt 2025 abzugeben. Das Deutsche SPIELEmuseum unterstützt mit dem Kartenspiel “875 Jahre Chemnitz Ich weiß alles! Ich weiß nichts!“ außerdem das Europäische Kulturerbejahr 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“.


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10.10.2018 Deutscher Spielepreis 2018 + innoSPIEL 2018

Gewinner des Hauptpreises und Träger des Deutschen SpielePreises 2018 ist das Spiel AZUL von Michael Kiesling (Next Move / Vertrieb Pegasus Spiele). Gewinner des Deutschen KinderspielePreises 2018 ist MEMOARRR! von Carlo Bortolini (Edition Spielwiese + Pegasus Spiele).

Wir gratulieren den Gewinnern und Platzierten!

Der neue Preis innoSPIEL prämiert darüber hinaus im Rahmen der Messe SPIEL in Essen seit 2017 Qualitäts- und Innovationsmerkmale von Spielen. Für den innoSPIEL 2018 sind nominiert:

- BONK von David Harvey im Verlag Game Factory (ab 8 Jahre)
- COOL Runnings von Olivier Mahy im Verlag Ravensburger (ab 8 Jahre)
- The Mind von Wolfgang Warsch im Verlag NSV (ab 8 Jahre)

 

08.10.2018 DSM zu Gast auf der modell hobby spiel 2018

Das Deutsche SPIELEmuseum war vom 05. bis 07. Oktober 2018 zum ersten Mal mit einem eigenen Stand zu Gast auf der Messe modell hobby spiel in Leipzig und dort auch zur Verleihung des Spielgrafikpreises Graf Ludo 2018 anwesend. Dazu gratulieren wir dem schönsten Familienspiel Chickwood Forest (Grafik Alexander Jung, Spielidee Matt Loomis, Zoch Verlag) und dem schönsten Kinderspiel Tief im Riff (Grafik Doris Matthäus, Spielidee Alex Randolph, Verlag Amigo Spiel).

Mit Originalspielen aus der Karl-Max-Städter Spieleproduktion, mehrheitlich von SPIKA informierten wir die zahlreichen Besucher über unsere erfolgreiche bis Januar 2019 laufende aktuelle Sonderausstellung „80 Jahre Spielehochburg Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt“. Viele Gäste am Stand bekamen leuchtende Augen als sie die Klassiker „Sandmann, lieber Sandmann“, „Wir sammeln Pilze“ oder „Das Blumenspiel“ wieder in den Händen halten konnten. „Wie oft haben wir das früher gespielt“ eine häufige Aussage und dann dauerte es nur wenige Minuten vom Wunsch zur Realität, denn unser Stand wurde von aktiven Spielern regelrecht. bevölkert.

Wir nutzten die Messe mit einer Vielzahl von Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Sehr erfreulich, dass neben unseren Mitgliedern auch weitere Partner das DSM mit Spielespenden unterstützen werden. Abschließend unserer herzlicher Dank an die Leipziger Messe GmbH insbesondere dem Projektteam modell-hobby-spiel. Wir freuen uns auf die weitere sehr gute Zusammenarbeit. Auf ein Wiedersehen vom 3.-6.10.2019



 

01.10.2018 Erfolgreiche Sonderausstellung wird verlängert

Die aktuelle Sonderausstellung "80 Jahre Spielehochburg Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt – Die Spieleproduktion (Teil 2)" hat mir ihrer überraschenden Vielfalt an Spielen und ihren Produzenten aus Chemnitz und Karl-Marx-Stadt regen Zulauf. Daher verlängern wir die Präsenz bis zu den Weihnachtsfeiertagen und halten die Schau bis zum 15. Januar 2019 für Sie geöffnet. Nutzen Sie die Chance und tauchen Sie ein in die farbenfrohe Welt von Zirkus- und Märchenspielen, Spiele, in denen es Äpfel, Blumen, Pilze oder allerlei aus dem Meer zu sammeln gilt, rechnen Sie mit beim Berufe-Lotto oder puzzeln Sie mit uns und erfahren, weshalb die Stadt ihr 800-jähriges Bestehen vor weit weniger als 75 Jahren groß gefeiert hat. Die Schau bietet dank der Unterstützung des namhaften Sammlers und Spieleexperten Rudolf Rühle selten gezeigte Exponate sowie einen einmaligen Überblick über die städtischen Spieleproduzenten der letzten 80 Jahre. Mehr zum erweiterten Begleitprogramm erfahren Sie im Flyer.

>Flyer Sonderausstellung (PDF)

27.09.2018 9. Tage der Industriekultur "Frühschicht im Deutschen SPIELEmuseum"
Junge Spieleerfinder/innen im Spielmuseum

Am vergangenen Freitag, den 21. September, besuchte im Rahmen der „Frühschicht“ eine 4. Klasse der Grundschule „Pablo Neruda“ das Deutsche SPIELEmuseum, um selbst ein Spiel für die Hosentasche zu entwickeln. Nachdem sich die 15 Schülerinnen und Schüler mit einigen Spielen des Museums warm gespielt hatten, wurde mit Hilfe des kreativen Legespiels „Fantasium“ die Fantasie angeregt.

Bevor es an die Ideenfindung ging, überlegten die jungen Entwickler, welches ihre Lieblingsspiele sind, was sie an diesen Spielen mögen und was sie an Spielen gar nicht leiden können. Unter fachkundiger Anleitung wurden dann erste Ideen gesponnen. Einige Ideen gingen vom verfügbaren Material aus, andere Kinder hatten ein Thema, das sie gern aufgreifen wollten und wieder andere wollten eine bestimmte Spielmechanik ausprobieren.

Mit Stiften, Schere, Papier und Stempeln wurden dann mit wachsender Begeisterung erste Entwürfe gestaltet, die Spiele getestet, überarbeitet und wieder getestet. So entstanden lustige Geschicklichkeitsspiele, aktionsreiche Bewegungsspiele und spannende Würfel- und Laufspiele. Die Kinder durften die Spiele natürlich mit nach Hause nehmen, so dass sicherlich auch einige Eltern und Geschwister die tollen Ideen ausprobieren konnten.

 

20.09.2018 Chemnitzer Spieleerfindergeist verbindet Generationen
Alles rund um’s Spieleerfinden am Weltkindertag im DSM

Am Weltkindertag, dem 20. September 2018 um 15.30 Uhr trafen sich junge Spieleerfinder im Deutschen SPIELEmuseum (DSM) und hatten dieses Mal einen ganz besonderen Gast, den Designer Kurt Völtzke, der nicht nur bekannt als Entwickler und Illustrator für das Karl-Marx-Städter Spielewerk SPIKA ist, sondern auch ganz aktuell dafür sorgt, das seine Bastelbögen wieder eine große Renaissance erleben (www.atelier-color.de). Er erzählte von seiner Arbeit, zeigte den Kindern in unserer aktuellen Sonderausstellung „80 Jahre Spielehochburg – Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt – Die Spieleproduktion (Teil 2)“, die noch bis zum 31.10.2018 zu sehen sein wird, seine Spiele und gab viele praktische Tipps zu Inhalt und Gestaltung. Umgekehrt hatten die jungen Chemnitzer Erfinder die einmalige Gelegenheit ihre seit den Sommerferien geschaffenen Spiele zu präsentieren. Es ergab sich ein reges Fachsimpeln mit wertvollen Hinweisen.

Der nächste mehrtägige, kostenfreie Ferienworkshop für Spieleerfinder/innen findet übrigens vom 09. Bis 12. Oktober 2018 statt. Nähere Informationen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Hinweis in eigener Sache: Die Bastelbögen von Kurt Völtzke sind in unserem Museumsshop erhältlich.

 

23.09.2018 45 Pädagogen und Schüler aus Norwegen, Tschechien, Ungarn, Kroatien sowie Portugal am 22. September zu Gast im Deutschen SPIELEmuseum Chemnitz

Gastgeber solaris FZU ist in verschiedene internationale Kooperationen eingebunden. Im dreijährigen Zeitraum 2017 – 2019 wird derzeit das ERASMUS+ Projekt „Improvement of the career choice process in technically and scientifically based VET“ (kurz: „CoCo+“) in einer strategischen Partnerschaft mit europäischen Partnern umgesetzt. Das Thema beschäftigt sich mit den Übergangsprozessen und Schnittstellen zwischen Schule und Berufsbildung. Einbezogen sind jeweils auch ausbildende Unternehmen aus den beteiligten Regionen.

Im Rahmen des Aufenthaltes vom 18. – 22. September in Chemnitz war für die 45 internationalen Teilnehmer neben verschiedenen Workshops der Besuch des Deutschen SPIELEmuseums am Sonnabend sicherlich ein Höhepunkt.

Das Spiel mehr als nur ein Zeitvertreib sein kann, sondern ein wichtiges grenzüberschreitendes Kulturgut erläuterte Vorstand Eberhard Neumann. Im Rahmen der Führung durch die historische Dauerausstellung sowie der neuen Sonderausstellung „80 Jahre Spielehochburg – Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt" verständigten sich die Teilnehmer über die Bedeutung des Spiels für die soziale Entwicklung der Kinder aber auch der Erwachsenen. Spiele dienen nicht nur dem Leben, sondern sind selbst Teil davon, sie bieten psychisches Fitnesstraining und Raum zum Erwerb sozialer Kompetenzen. Themen, die im Rahmen der Umsetzung des Projektes CoCo+ wesentliche Schwerpunkte bilden Im Anschluss an den Rundgang bot sich Zeit und Gelegenheit die Theorie sofort in der Praxis anzuwenden. Unsere Gäste nutzen dafür die Möglichkeiten, die sich mit den 3000 aktuellen Spielen im Spielraum bieten. Sie zeigten sich begeistert und unterstrichen mehrfach die Einmaligkeit des Museums in Europa

 

13.09.2018 2.Teil der Sonderausstellung Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt

Unsere neu eröffnete Sonderausstellung Teil 2 „80 Jahre Spielehochburg- Chemnitz spielt mit Karl-Marx-Stadt“ findet bei unseren Besuchern regen Zuspruch. In Anlehnung an dieses Jubiläum zeigen wir über 80 Spiele, die in der Region Chemnitz/Karl-Marx-Stadt erfunden, produziert und verlegt wurden. Viele Besucher zeigen sich überrascht von der Bandbreite der in diesem Zeitraum entstandenen Spiele. Erstmals präsentieren wir von den Verlagen Bruno Brückner „Der Apfelbaum“ von 1938, „Zwerglein flieg“ von 1940, sowie von Karl Zinke „Wipp das Hütchen“ von 1940.

Nachzulesen ist das alles im Lexikon „Die deutsche Spieleproduktion in der SBZ und der DDR“ von Rudolf Rühle, welches Sie im Museumsshop als Buch oder Set (Buch mit Pilzspiel) käuflich erwerben können.

Wir laden Sie ein zu den separaten Führungen zur Sonderausstellungen am 30.September und 28.Oktober 2018 ab 16.00 Uhr.



07.09.2018 Der Spendenstrom reißt nicht ab

Zwei große Spenden in einer Woche. Das gibt es nicht oft bei uns im Deutschen SPIELEmuseum. Auch am Freitag erreichte uns eine umfangreiche Spielespende. Diesmal kam Sie von der Familie Horber aus dem schönen Berlin. Um 4 Kisten mit etwa insgesamt 70 Spielen bei uns abzuliefern, nahmen Herr und Frau Horber den Weg von Berlin nach Chemnitz mit dem PKW auf sich.

Herzlichen Dank und auf ein baldiges Wiedersehen.

31. August 2018 Lasker-Tag des Schachs

Emanuel Lasker war der einzige deutsche Schachweltmeister und der zweite Schachweltmeister überhaupt. Er wurde vor 150 Jahren am 24.12.1868 in Berlinchen (heute Barlinek in Polen) geboren.

Den Titel als Schachweltmeister behauptete Emanuel Lasker von 1894 bis 1921 über 27 Jahre. Damit ging er 2008 als bis heute längster Titelinhaber in die Hall of Fame des deutschen Sports ein.

Darüber hinaus hat er sich als Theoretiker und Erfinder mit vielen weiteren Spielen beschäftigt. U.a. entwickelte er das Dame-Spiel zum Spiel Laska fort und erfand eine Version des Nim-Spiels, eine Legespiel für zwei Personen, das z.B. mit Streichhölzern gespielt werden kann.

Zu Ehren von Emanuel Lasker schreibt der Deutsche Schachbund (DSB) im Zeitraum von September bis November 2018 den Lasker-Tag des Schachs aus. Jeder Bewerber, egal ob Schulschachgruppe oder Schachverein, bekommt für seine Veranstaltung ein Lasker-Set spendiert - bestehend aus Plakat, Postkarte, Medaille und der Sonderausgabe der Schachzeitschrift Karl.

Hier geht es zum DSB-Aufruf zum Lasker-Tag des Schachs (PDF)

Das Deutsche SPIELEmuseum unterstützt den Aufruf zum Lasker-Tag des Schachs insbesondere im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 „Sharing Heritage“.





30. August 2018 Schöner spielen - Graf Ludo 2018

Sechs Spiele für den Spielgrafikpreis nominiert

Das Rennen ist eröffnet: Die Jury des Spielgrafikpreises GRAF LUDO hat die Nominierten 2018 bekanntgegeben. Der Preis ehrt zum zehnten Mal herausragende Spielegrafiken in den Kategorien „Schönste Kinderspielgrafik“ und „Schönste Familienspielgrafik“ und wird am 5. Oktober 2018 im Rahmen der modell-hobby-spiel in Leipzig verliehen.

Folgende Spiele wurden von der sechsköpfigen Jury sowie dem Spielernetzwerk der Spiele-Offensive nominiert:

Kategorie "Schönste Familienspielgrafik"

Chickwood Forest

Verlag: Zoch Spiele / Noris
Grafik: Alexander Jung
Spielidee: Matt


When I Dream

Verlag: Asmodee
Grafik: Internationales Illustratorenteam,
           Ansprechpartner Geraldine Volders
Spielidee: Chris Darsakeis


Photosynthese

Verlag: blue orange, Asmodee
Grafik: Sabrina Miramon
Spielidee: Hjalmar Hach


Kategorie "Schönste Kinderspielgrafik"

Der geheimnisvolle Zaubersee

Verlag: Schmidt Spiele
Grafik: Rolf Vogt
Spielidee: Anna Oppolzer, Stefan Kloß


Tief im Riff

Verlag: Amigo Spiel
Grafik: Doris Matthäus
Spielidee: Alex Randolff


Würfelkönig

Verlag: HABA
Grafik: Gus Batts
Spielidee: Nils Nilsson


Mehr zum GRAF LUDO unter: www.graf-ludo.de

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